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Aktuelles

04.05.2021

Kolumne "im Rückspiegel" des Geschichtsforums der SPD Zwangsvereinigung zur SED: Das vorläufige Ende der ostdeutschen SPD

Vor 75 Jahren beschloss ein Parteitag in der Sowjetischen Besatzungszone die Gründung der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED). Die Sozialdemokraten glaubten, in den neuen Partei den Ton angeben zu können. Wenig später begann der Kampf gegen den „Sozialdemokratismus“.

Eine neue Kolumne "im Rückspiegel" des Geschichtsforums der SPD von Ulrich Mählert auf vorwärts.de

03.05.2021

Willi Carl/Martin Gorholt/Sabine Hering (Hg.) Sozialdemokratie in Brandenburg (1868–1933) Lebenswege zwischen Aufbruch, Aufstieg und Abgrund

Aktuelle Publikation der HiKo Brandenburg:

Band 1 der Geschichte der Brandenburger Sozialdemokratie im Spiegel von Biografien bis zum Ende der Weimarer Republik erscheint im J.W.H. Dietz-Verlag Bonn.

Band 2 (1933-1989/90) ist in Planung für 2022. Mit Beiträgen über Clara Bohm-Schuch (Gisela Notz), Lily Braun (willi Carl), Otto Braun (Siegfried Heimann), Karl Engelbrecht (Heiko Tammena), Eugen Ernst (Uli Schöler), Paul Fischer (Horst Klein),Anna Flügge (Jeanette Toussain/Ursula Demitter), Richard Hauschildt (Horst Klein), Emma Ihrer (Gisela Notz), Marie Juchacz (Cornelia Wenzel), Paul Neumann (Uwe Klett/Frank Reich) Gustav Noske (Christoph Klessmann, Ernst Schrader (Kurt Schilde), Otto Sidow (Wolf Preuss), Arthur Stadthagen (Christoph Wunnicke), Pauline Staegemann/Elfriede Ryneck (Gisela Notz), Paul Szillat (Siegfried Heimann), Otto Wels (Christel Dettmann/ Sabine Hering), Fritz Zubeil (Reinhard Wenzel) und 50 Kurzbiographien.

09.03.2021

Rosa Luxemburg: Umkämpfte Erinnerung an eine einzigartige Persönlichkeit

Rosa Luxemburg war sprachgewandte Journalistin und eine brillante Rednerin. In der SPD provozierte sie viel Widerspruch. Noch heute toben Deutungskonflikte über ihr Wirken.

Eine neue Kolumne "im Rückspiegel" des Geschichtsforums der SPD von Philipp Kufferath auf vorwärts.de

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18.02.2021

Friedrich Ebert: Prototyp des modernen Politikers

Vor 150 Jahren wurde Friedrich Ebert geboren. Sein konsequentes Handeln als Reichspräsident trug dazu bei, die Existenzkrisen der Republik zu überwinden. Für die SPD gibt es gute Gründe, Ebert als Vorkämpfer der Demokratie in der Ahnengalerie ganz vorn zu platzieren.

Eine neue Kolumne "im Rückspiegel" des Geschichtsforums der SPD von Walter Mühlhausen auf vorwärts.de

18.01.2021

Reichsgründung vor 150 Jahren: Beginn des Aufstiegs der Sozialdemokratie

Mit der Kaiser-Proklamation in Versailles wurde am 18. Januar 1871 das Deutsche Reich gegründet. Die Sozialdemokrat*innen galten schnell als "Reichsfeinde". Ihrem Aufstieg nutzte das eher.

Eine neue Kolumne "im Rückspiegel" des Geschichtsforums der SPD von Philipp Kufferath auf vorwärts.de

07.12.2020

50 Jahre Kniefall: Warum bloßes Erinnern nicht ausreicht

Vor 50 Jahren sank Willy Brandt in Warschau auf die Knie. Er erkannte damit die Schuld der Deutschen an den bestialischen Verbrechen in Polen an. Wollen wir seinem Vermächtnis gerecht werden, müssen wir uns mit der Vergangenheit weiter auseinandersetzen.

Eine neue Kolumne "im Rückspiegel" des Geschichtsforums der SPD von Kristina Meyer auf vorwärts.de

Einen weiteren interessanten Artikel von Kristine Meyer zu Willy Brandts Kniefall finden sie auf zeitgeschichte.online

13.11.2020

200. Geburtstag: Warum die SPD Friedrich Engels nicht vergessen sollte

Friedrich Engels beschrieb das Elend im frühindustriellen England und forderte die „Konzentration aller politischen Macht in den Händen der Volksvertretung“. Auch 200 Jahre nach seiner Geburt hat er der SPD noch einiges zu sagen.

Eine neue Kolumne "im Rückspiegel" des Geschichtsforums der SPD von Detlef Lehnert auf vorwärts.de

04.11.2020

Debatte zu Straßennamen und Denkmälern

Das Geschichtsforum hat sich gemeinsam mit der Sozialdemokratischen Gemeinschaft für Kommunalpolitik (SGK) mit der aktuellen Problematik der Umbenennung von Straßen und Entfernung von Denkmälern beschäftigt. Dass dabei entstandene Positionspapier gibt Handlungsempfehlungen und Analysen die vor allem für die unmittelbare Arbeit in den Kommunen hilfreich sind.

03.11.2020

30 Jahre Wiedervereinigung: Gebt das Bild der „Inneren Einheit“ auf!

Oft wird von der „Inneren Einheit“ Deutschlands gesprochen. 30 Jahre nach der Wiedervereinigung sollten wir damit aufhören. Denn der Begriff hat längst einen ehrlicheren Nachfolger gefunden.

Eine neue Kolumne "im Rückspiegel" des Geschichtsforums der SPD von Christina Morina und Andrea Bahr auf vorwärts.de

27.10.2020

Pressemitteilung Zum gegenwärtigen Streit um die Entschädigung der Hohenzollern erklärt das Geschichtsforum beim SPD-Parteivorstand:

1. Eine demokratische Kultur braucht den Konflikt und ein plurale Vergegenwärtigung der Vergangenheit. Daher verurteilt das Geschichtsforum die juristischen Versuche der Familie Hohenzollern, durch Abmahnungen und Klagen Historiker*innen und Journalist*innen einzuschüchtern. Dieses Vorgehen ist geeignet, kritische Stimmen mundtot zu machen und die Freiheit der Wissenschaft zu gefährden.

2. Wir unterstützen deshalb die Initiative für die Einrichtung eines „Prinzenfonds“ für die Verteidigung der Meinungs- und Wissenschaftsfreiheit (https://fragdenstaat.de/aktionen/prinzenfonds/), der betroffenen Kolleginnen und Kollegen juristische Hilfe anbietet.

3. Wir fordern die Bundesregierung sowie die Länder Berlin und Brandenburg auf, die Verhandlungen über Entschädigungsfragen so lange auszusetzen, bis alle Klagen gegen die Betroffenen zurückgenommen sind. Einen Vergleich mit der Familie Hohenzollern halten wir in diesem Klima der Angst für falsch.

4. Künftige Gespräche müssen transparent und in ihrem Ergebnis für die Öffentlichkeit nachvollziehbar sein. Es darf keinen Vergleich geben, der die Frage der historisch-politischen Verantwortung der Hohenzollern ausklammert.

5. Die Rolle der Hohenzollern beim Aufstieg des Nationalsozialismus ist seit langem Gegenstand zeithistorischer Forschung. Eine große Mehrheit der fachlich ausgewiesenen Zeithistoriker*innen beantwortet diese Frage – unabhängig von parteipolitischen Präferenzen – seit vielen Jahren sehr eindeutig und sieht eine besondere Verantwortung beim Kronprinzen Wilhelm von Preußen und seinem Bruder August Wilhelm.

6. Durchsichtig sind alle Versuche, akademische Minderheitenpositionen für die juristische Klärung von Entschädigungsfragen zu instrumentalisieren. Die Verhandlungsführer sollten auf diese Strategie nicht hereinfallen und sie zurückweisen.